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Willkommen bei der Interessengemeinschaft
für ein lebenswertes Schmitten (IGLS)


Schmitten mit Landwasserviadukt
Die Sonnenterasse im Albulatal muss erhalten bleiben. Dafür setzen wir uns ein.

Für ein lebenswertes Schmitten.

Ansprechperson:
Ernst Tschopp
Tel: 081 404 10 35 oder 052 375 18 75
Email: info@schmitten-umfahrung.ch


Geplante Südumfahrung:
Die Skizze zeigt anhand der roten Linie wo die Südumfahrung von Schmitten gebaut werden soll. Die Strasse ist mit 2300 m Länge und 6 m Breite mit einer Brücke über das Schmittnertobel in Planung. Fotomontage Südumfahrung Schmitten
Geplante Südumfahrung durch die Sonnenterasse von Schmitten
(Quelle: Kanton Graubünden)

Der heutige  Zustand  mit dem Durchgangsverkehr durch das Dorf ist auf die Dauer für die Bevölkerung nicht zumutbar. Deshalb muss eine Umfahrung von Schmitten realisiert werden, um die Anwohner der Durchgangsstrasse zu entlasten. Zu berücksichtigen ist auch der Verkehrszuwachs der nächsten Jahre.

Die IG unterstützt und befürwortet eine Umfahrung. Diese  soll aber nicht das gegenwärtige Problem in den Süden des Dorfes verlagern. Die nötige Umfahrung soll nachhaltig sein für die Bevölkerung, das Land, die Umwelt und soll naturschonend gebaut werden. Die Vielfalt der Blumen, Kräuter,  Vögeln, Schmetterlinge und anderer Insekten würde ernsthaft gefährdet. Ausserdem würde wertvolles   gutes Landwirtschaftsland vernichtet und  Land lässt sich bekanntlich nicht vermehren.

Durch die Aufnahme des Landwasserviaduktes als UNESCO Weltkulturerbe gibt es immer mehr Wanderer die ab Schmitten zum Viadukt gehen und dabei die prachtvolle Natur bestaunen können. Schmitten liegt auch im neu geschaffenen Parc Ela, in welchem eine nachhaltige Entwicklung angestrebt wird. Das Wandergebiet und auch Wildwechsel würden durch diese Strasse unterbrochen. Die Gemeinde Schmitten würde ihr grösstes Kapital,  die Landschaft,  mit diesem Projekt unwiderruflich opfern.

Gemäss neustem Beschluss des Bundesrates sind Trockenwiesen in der ganzen Schweiz zu schützen. Auf dem Gelände, auf welchem die Strasse entstehen soll,  gibt es nicht weniger als drei relativ grosse Trockenwiesen, von denen mindesten eine durchschnitten würde. Die anderen würden durch die Nähe  der Strasse ebenfalls tangiert, was möglicherweise eine  weitere Entwicklung der Flächen verunmöglicht.

Die einzige und richtige Lösung ist eine Umfahrung mit einem Tunnel.

Schmitten Schon zu Beginn der Achtzigerjahre lag ein ausgearbeiteter Plan für einen  370m langen Tunnel vor. Wegen diverser Einsprachen wurde das Projekt schubladisiert. In der Zwischenzeit hat  die Technik grosse Fortschritte gemacht in Bezug  auf Bautechnik-/ Tunnelbau  und Schallisolation. Heute müsste ein ca. 400 m langer Tunnel in Betracht gezogen werden um sämtliche Häuser des Dorfes zu umfahren.

 

Ein  Tunnel ist die einzige Möglichkeit,  welche die Umwelt schont und der Bevölkerung auf Dauer die Belastung durch den Lärm nimmt. Durch die  geplante Südumfahrung würde der Lärm nur verlagert. Zu berücksichtigen ist auch, dass Lärm bekanntlich nach oben steigt, wodurch die Bewohner  sämtlicher Häuser im Südteil des Dorfes betroffen wären. Dies würde in naher Zukunft die Forderung nach Lärmschutzwänden zur Folge haben. Dadurch würden sich einerseits  die Kosten der Strassenvariante stark erhöhen und andererseits die Verschandelung der Landschaft weiter verschlimmern.
 
Auch wenn ein Tunnel gegenüber der Stassenvariante für den Kanton  teurer zu stehen kommt dürfte sich eine  Tunnellösung für die Zukunft als richtig erweisen.

Die heutige Jugend - die kommende Generation  von Schmitten – wird  in einigen Jahren dankbar sein, wenn sie durch diesen Entscheid den Dorfcharakter und die landschaftliche Schönheit ihres Dorfes noch geniessen und auf ihren Werbeprospekten vorzeigen kann.

Das höchste Kapital von  Schmitten, die einmalige Landschaft, die  Vielfalt der  Vögel und Insekten und  die Ruhe für  Einheimische und Feriengäste  muss erhalten bleiben. Nicht zuletzt bringt  dieses  Kapital  der Gemeinde auch Geld durch die Kurtaxen und die Steuern von Ferienwohnungsbesitzern.

Unterstützen Sie unseren Vorschlag zur Umfahrung mit einem Tunnel und dem Erhalt der Naturpracht dieser einmaligen Sonnenterasse!

Für weitere Informationen oder eine  / Beitritt zur IG nehmen Sie doch einfach Kontakt mit unserer Ansprechperson  auf.
 
Für weitere Informationen / Beitritt zur IG nehmen Sie doch einfach Kontakt mit unserer Ansprechperson auf.

Schmitten, Luftaufnahme ca 1988

Schmitten, Luftaufnahme ca 1988

Kulturlandschaft

Kulturlandschaft Sonnenterrassen im Albulatal, was ist das ?
Eine Beschreibung aus der Broschüre " Pfad der Pioniere " herausgegeben vom Naturpark PARC ELA finden Sie hier.

Fotogalerie

Eine Fotogalerie der akut bedrohten Kulturlandschaft entlang der geplanten Umfahrungsstrasse-Süd finden Sie hier (Je nach Internetverbindung muss ein Moment gewartet werden, bis alle Bilder geladen sind).

 

 

   


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